Samstag, 28. September 2013

2. Woche - Keller

Unser neues Haus ist vom Jahrgang 1912. Da gab es noch keine trockenen Keller, deshalb ist unser auch nicht trocken und er wird auch nicht mehr trocken. Das ist aber kein Problem, solange man nicht dort unten ein Zimmer oder so einrichten möchte. Für den Weinkeller und für die Lebensmittel ist ein wenig Feuchtigkeit nicht schlecht und wenn wir mal selber Käse herstellen wollen, kann er dort auch gut reifen.

Das Problem ist nun aber, das der Putz, der im Moment noch an den Wänden hängt, das Wasser aus der Wand nicht in den Keller reinläßt, und das findet die Wand gar nicht so gut. Deshalb heißt es nun, der Putz muss ab. Also auf zum Maschinenverleih und ein Bohrhammer besorgt.

Nun stehe ich mit meiner Schutzbrille, Atemschutz und Gehörschutz im Keller und fühle mich wie ein richtiger Mann mit seinem großen Hammer und versuche den Putz von der Wand zu bekommen. Das ganze erweist sich als ziemlicher Mist. Meine Schutzbrille ist nach 10 Sekunden beschlagen und ich kann nichts mehr sehen, was das Arbeiten mit dem Bohrhammer schon sehr erschwert. Mir fallen die Arme ab, von dem schwerem Gerät und so richtig vorwärts komme ich auch nicht. Wenn das in dem Tempo weitergeht, stehe ich die nächsten vier Wochenenden im Keller, das ist nicht so richtig zielführend.

Da wir wegen dem Fußboden eh noch mal mit unserem Herrn Krüger (unser Baugutachter) reden wollten und auch sonst noch so viele andere Fragen haben, beschliessen wir Herrn Krüger nochmal zu beauftragen und ihn mit unseren Fragen zu bombadieren. Bei der Gelegenheit soll er sich auch mal den Keller nochmal anschauen.

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