Samstag, 28. September 2013

2. Woche - Haushypochonder

Die Woche beginnt mit einem Schock. Wir haben überlegt, ob wir nicht den alten Holzdielenboden wieder beleben könnten, der ja vermutlich irgendwo unter dem Laminat versteckt sein wird. Deshalb haben wir mal in der Küche unter das Laminat geschaut und haben erst eine Schicht PVC, dann Spanplatte und darunter irgendein komisches schwarzes Zeug gefunden, welches wir nicht richtig einordnen konnten. Dieses schwarze Zeug ist mit den Holzdielen verklebt, so das hier eine Verwendung der Dielen nicht in Frage kommt.
Ein bisschen Recherche im Internet und eine Anfrage bei einer Fachwerk Community später, glauben wir, das es sich bei dem Zeug um Bitumen handelt und womöglich mit Asbest versetzt ist. Die Laune ist im Arsch.

Am nächsten Morgen schaue ich mir das nochmal bei Tageslicht an und bin jetzt mittlerweile der Meinung, das es kein Bitumen ist, sondern Linoleum und das damit keine Gefahr besteht, aber sicher ist das nicht. Auch ein Anruf bei der Vorbesitzerin bringt keine wirklichen neuen Erkenntnisse. Ich frage noch unseren Baugutachter, der mir natürlich jetzt nicht sagen kann, ob es sich jetzt um Asbest handelt oder nicht, aber er versichert mir, das selbst wenn es sich um einen asbesthaltigen Boden handeln würde, keine Gefahr bestehe, solange man den Belag nicht abschleifen oder sonst wie bearbeiten würde.

Die Gemüter haben sich dann wieder einigermassen beruhigt, bis wir dann von einem Freund gehört haben, das er bei einer Hausbesichtigung vom Gutachter den Hinweis bekommen hat, er solle eine Untersuchung nach Hausschwamm durchführen lassen. Schnell mal bei Google geguckt, wie sieht denn Hausschwamm aus und schwupp gedacht, sowas haben wir doch auch im Keller. Fantastisch, ein Haus mit Asbest und Hausschwamm, schlimmer geht es nicht mehr.

Na ja, der Hausschwamm hat sich als Salpeter Ausblühungen entpuppt, hier mal ein Bild dazu (ist nicht aus unserem Keller).


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